Eigentlich ist dieses Buch schon vor einiger Zeit erschienen, wenn ich nicht irre im ersten Quartal 2007. Gelesen hatte ich es im Sommer letzten Jahres im Urlaub. Jetzt ist es für den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis (wichtige Auszeichnung für hierzulande publizierte SF) nominiert worden und da will ich mal zumindestens darauf hingewiesen haben. Für mich war der Roman zunächst etwas kontrovers, da ich nicht unbedingt Fan von Military-SF bin, dieses Sujet der Science Fiction steht auch häufig in der Kritik, erlebt aber regelmässig durchaus auch seine Höhepunkte. Autoren und Werke aus diesem Bereich sind etwa Werke von E.E. Smith ("Skylark"), Robert A. Heinlein ("Starship Troopers", siehe hier auch die umstrittene Verfilmung), David Weber ("Honor Harrington"), David Feintuch ("Nick Seafort")
und so weiter. Ich würde die aktuell bei Bastei erscheinende "Sternenfaust"-Heftserie hier durchaus auch reinzählen, keine Ahnung, ob das der Rest der Welt auch so sieht. (; Für mich positiv in diesem Bereich sind zumindest die Romane der "Vorkosigan"-Saga von Lois McMaster Bujold zu nennen. Nungut, Dirk van den Boom präsentiert mit dem vorliegenden Roman den ersten Teil einer Trilogie, es ist also von vornerein klar, dass die Story mit einem Cliffhanger endet, Teil 2 wird in diesem Sommer beim Verlag angekündigt (Titel: "Tentakeltraum"). Die schnörkellos erzählte Geschichte stellt eine Menschheit vor, die bisher nicht auf Aliens gestossen ist, sich aber über einen Teil des Weltraums ausgebreitet hat und deren Situation nicht unbedingt rosig zu nennen ist. Vielmehr beherrschen Bürgerkriege, Misswirtschaft, blutige Kolonialkriege etc. das Bild. In dieser Situation greifen Aliens am Rande des Menschheitsraums an und die titelgebenden Tentakeln greifen nach dem Lebensraum der Menschheit. Der Roman präsentiert mehrere Handlungsstränge, welche sich auf spannende Weise abwechseln und so die Story vorantreiben. Ein Zusammenleben mit den Aliens scheint aus gewissen Gründen ausgeschlossen und so darf man nur hoffen, dass sich im zweiten Teil der Trilogie doch noch Berührungspunkte mit den Aliens finden lassen... Der Roman ist schon aufgrund der Action recht spannend zu lesen, gewisse Angewohnheiten der Aliens zwingen den Leser schon fast die Seiten des Buches zu wenden, da er schon gerne wissen möchte, was es mit ihnen auf sich hat. Mich hat das ganze ein wenig an die "Alien"-Kinoreihe erinnert da die Ausserirdischen recht kompromislos dargestellt werden und wie oben schon gesagt gewisse Aspekte scheinbar ausschliessen, dass die beiden Spezies sich jemals vertragen werden. Ich für meinen Teil bin jedenfalls schon auf die Fortsetzung gespannt und habe meine
Abneigung für militärische SF zumindest vorübergehend abgelegt.
Montag, 24. März 2008
Gelesen: "Tentakelschatten"
Roman von Dirk van den Boom, ISBN 978-3-936742-82-4, 214 Seiten, Paperback mit Klappenbroschur, Atlantis Verlag, 12,90 EUR
Eigentlich ist dieses Buch schon vor einiger Zeit erschienen, wenn ich nicht irre im ersten Quartal 2007. Gelesen hatte ich es im Sommer letzten Jahres im Urlaub. Jetzt ist es für den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis (wichtige Auszeichnung für hierzulande publizierte SF) nominiert worden und da will ich mal zumindestens darauf hingewiesen haben. Für mich war der Roman zunächst etwas kontrovers, da ich nicht unbedingt Fan von Military-SF bin, dieses Sujet der Science Fiction steht auch häufig in der Kritik, erlebt aber regelmässig durchaus auch seine Höhepunkte. Autoren und Werke aus diesem Bereich sind etwa Werke von E.E. Smith ("Skylark"), Robert A. Heinlein ("Starship Troopers", siehe hier auch die umstrittene Verfilmung), David Weber ("Honor Harrington"), David Feintuch ("Nick Seafort")
und so weiter. Ich würde die aktuell bei Bastei erscheinende "Sternenfaust"-Heftserie hier durchaus auch reinzählen, keine Ahnung, ob das der Rest der Welt auch so sieht. (; Für mich positiv in diesem Bereich sind zumindest die Romane der "Vorkosigan"-Saga von Lois McMaster Bujold zu nennen. Nungut, Dirk van den Boom präsentiert mit dem vorliegenden Roman den ersten Teil einer Trilogie, es ist also von vornerein klar, dass die Story mit einem Cliffhanger endet, Teil 2 wird in diesem Sommer beim Verlag angekündigt (Titel: "Tentakeltraum"). Die schnörkellos erzählte Geschichte stellt eine Menschheit vor, die bisher nicht auf Aliens gestossen ist, sich aber über einen Teil des Weltraums ausgebreitet hat und deren Situation nicht unbedingt rosig zu nennen ist. Vielmehr beherrschen Bürgerkriege, Misswirtschaft, blutige Kolonialkriege etc. das Bild. In dieser Situation greifen Aliens am Rande des Menschheitsraums an und die titelgebenden Tentakeln greifen nach dem Lebensraum der Menschheit. Der Roman präsentiert mehrere Handlungsstränge, welche sich auf spannende Weise abwechseln und so die Story vorantreiben. Ein Zusammenleben mit den Aliens scheint aus gewissen Gründen ausgeschlossen und so darf man nur hoffen, dass sich im zweiten Teil der Trilogie doch noch Berührungspunkte mit den Aliens finden lassen... Der Roman ist schon aufgrund der Action recht spannend zu lesen, gewisse Angewohnheiten der Aliens zwingen den Leser schon fast die Seiten des Buches zu wenden, da er schon gerne wissen möchte, was es mit ihnen auf sich hat. Mich hat das ganze ein wenig an die "Alien"-Kinoreihe erinnert da die Ausserirdischen recht kompromislos dargestellt werden und wie oben schon gesagt gewisse Aspekte scheinbar ausschliessen, dass die beiden Spezies sich jemals vertragen werden. Ich für meinen Teil bin jedenfalls schon auf die Fortsetzung gespannt und habe meine
Abneigung für militärische SF zumindest vorübergehend abgelegt.
Eigentlich ist dieses Buch schon vor einiger Zeit erschienen, wenn ich nicht irre im ersten Quartal 2007. Gelesen hatte ich es im Sommer letzten Jahres im Urlaub. Jetzt ist es für den diesjährigen Kurd-Laßwitz-Preis (wichtige Auszeichnung für hierzulande publizierte SF) nominiert worden und da will ich mal zumindestens darauf hingewiesen haben. Für mich war der Roman zunächst etwas kontrovers, da ich nicht unbedingt Fan von Military-SF bin, dieses Sujet der Science Fiction steht auch häufig in der Kritik, erlebt aber regelmässig durchaus auch seine Höhepunkte. Autoren und Werke aus diesem Bereich sind etwa Werke von E.E. Smith ("Skylark"), Robert A. Heinlein ("Starship Troopers", siehe hier auch die umstrittene Verfilmung), David Weber ("Honor Harrington"), David Feintuch ("Nick Seafort")
und so weiter. Ich würde die aktuell bei Bastei erscheinende "Sternenfaust"-Heftserie hier durchaus auch reinzählen, keine Ahnung, ob das der Rest der Welt auch so sieht. (; Für mich positiv in diesem Bereich sind zumindest die Romane der "Vorkosigan"-Saga von Lois McMaster Bujold zu nennen. Nungut, Dirk van den Boom präsentiert mit dem vorliegenden Roman den ersten Teil einer Trilogie, es ist also von vornerein klar, dass die Story mit einem Cliffhanger endet, Teil 2 wird in diesem Sommer beim Verlag angekündigt (Titel: "Tentakeltraum"). Die schnörkellos erzählte Geschichte stellt eine Menschheit vor, die bisher nicht auf Aliens gestossen ist, sich aber über einen Teil des Weltraums ausgebreitet hat und deren Situation nicht unbedingt rosig zu nennen ist. Vielmehr beherrschen Bürgerkriege, Misswirtschaft, blutige Kolonialkriege etc. das Bild. In dieser Situation greifen Aliens am Rande des Menschheitsraums an und die titelgebenden Tentakeln greifen nach dem Lebensraum der Menschheit. Der Roman präsentiert mehrere Handlungsstränge, welche sich auf spannende Weise abwechseln und so die Story vorantreiben. Ein Zusammenleben mit den Aliens scheint aus gewissen Gründen ausgeschlossen und so darf man nur hoffen, dass sich im zweiten Teil der Trilogie doch noch Berührungspunkte mit den Aliens finden lassen... Der Roman ist schon aufgrund der Action recht spannend zu lesen, gewisse Angewohnheiten der Aliens zwingen den Leser schon fast die Seiten des Buches zu wenden, da er schon gerne wissen möchte, was es mit ihnen auf sich hat. Mich hat das ganze ein wenig an die "Alien"-Kinoreihe erinnert da die Ausserirdischen recht kompromislos dargestellt werden und wie oben schon gesagt gewisse Aspekte scheinbar ausschliessen, dass die beiden Spezies sich jemals vertragen werden. Ich für meinen Teil bin jedenfalls schon auf die Fortsetzung gespannt und habe meine
Abneigung für militärische SF zumindest vorübergehend abgelegt.
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